Die Hyperion Gesänge von Dan Simmons

Zwei Romane in einem vereint der 1 kg schwere Brocken vom Heyne Verlag. Es handelt sich zwischen den fantasielose gestalteten Buchdeckeln dabei um die Romane Hyperion und der Sturz von Hyperion.
Das Vorwort von Alastair Reynolds (Himmelssturz, Das Haus der Sonnen,…) singt ein Loblied auf die Sprachgewalt Simmons und die Farbigkeit seiner Beschreibungen und macht richtig Lust darauf, endlich mit dem Lesen zu beginnen.
Und so beginnt man und lernt sukzessive die Mitglieder einer Gruppe von mehr oder minder unfreiwilligen Pilgern kennen, die sich auf den Weg zum . . . → Mehr dazu: Die Hyperion Gesänge von Dan Simmons

“Das Cusanus Spiel” von Wolfgang Jeschke

Ein Zeitreiseroman von Wolfgang Jeschke. Darauf kann man sich freuen, ist Jeschke doch in der SF kein Unbekannter und darüberhinaus ein erklärte Freund von Zeitreiseromanen.

Über 700 Seiten Jeschke hält der Leser in den Händen, wenn er mit der Lektüre beginnt. Vom Knaur Verlag wurde das Buch mit einer Umschlaggestaltung ausgestattet, die zusätzlich zum Titel noch einmal auf das Cusanus-Spiel verweist. Bei diesem historischen Spiel, auch Globus- oder Globoule-Spiel genannt, soll eine Kugel mit einer Delle von einem festgelegten Startpunkt möglichst nahe an den Zielpunkt in der . . . → Mehr dazu: “Das Cusanus Spiel” von Wolfgang Jeschke

“Der Mastercode” von Scott McBain

Scott McBain – Der Mastercode

Der Waschzettel von “Der Mastercode” von Scott McBai verspricht einen Thriller über ein Computernetzwerk.
Die Handlung spielt im Jahre 2020: Das Computernetzwerk Mother hat die bisherigen Datennetze abgelöst und verknüpft alle Daten, um die Kreditwürdigkeit der Bürger einzuschätzen. Nicht alle Menschen profitoeren allerdings davon. Einige, die aus dm System fallen, beginnen es zu hinterfragen und zu bekämpfen. Die düstere Zukunftsvision eines allumfassenden Datennetzes, verköpert in “Mother”, ist eine Hauptfigur im Roman.

Um was es sonst nocht geht weiß ich nicht genau, denn nach . . . → Mehr dazu: “Der Mastercode” von Scott McBain

Der Seldon Plan – eines der besten Stücke der SF

Asomovs Foundation Trilogie

Der Seldon Plan

Der Seldon Plan ist ein Kernstück von Isaac Asimovs Foundation Trilogie. Sie erzählt den Niedergang des 25 Millionen Planeten umfassenden galaxisweiten Imperiums. Verwebt damit ist die Entwicklung der Psychohistorik. Mit jener soll der Zusammenbruch der galaxisweiten Zivilisation verhindert werden und zeitgleich soll der Aufbau einer neueren und gleichzeitig beständigeren Gesellschaft ermöglicht werden. Dazu werden zwei Institutionen gegründet. Eine davon, die „Zweite Foundation“, bleibt dabei geheim, die “Erste Foundation” verbleibt auf einen Planeten am Rande der Galaxis, genannt Terminus, für die Öffentlichkeit . . . → Mehr dazu: Der Seldon Plan – eines der besten Stücke der SF

“Inception” von Christopher Nolan

Sogar die FAZ schreibt über Leonardo DiCario, er habe Tom Cruise als Action-Alphatier abgelöst. In Inception klaut Leo in der Rolle des Don Cobb Ideen. Dazu träumt er gemeinsam mit seinen Opfern Träume, die von seinem Team entworfen und kontrolliert werden.

Dummerweise wird er auf der ganzen Welt gesucht, weil er verdächtigt wird, seine Frau getötet zu haben. Was natürlich nicht stimmt, ihm aber zweierlei Probleme einbringt: Zum Einen kann er sich nicht frei bewegen und zum Anderen bereitet ihm in seinen dienstlichen Träumen eine unterbewusste Projektion . . . → Mehr dazu: “Inception” von Christopher Nolan

“Canyons” von Ady Henry Kiss

„Canyons“ ist der Bericht des Bewohners eines Planeten, der lange Zeit zuvor als Notlandeplatz für eine Raumschiffbesatzung gedient hat. Deren Nachfahren haben zwar mittlerweile eine Stadt gegründet, aber das einst vorhandene Wissen ist mittlerweile größenteils verloren gegangen. Genauso im Niedergang begriffen ist die gezeichnete Gesellschaftsordnung, die irgendwo zwischen Mittelalter und einem Mad-Max-Szenario angesiedelt ist. Die Sorge der Gesellschaft liegt darin, dass sie aus zu sterben droht, denn seit geraumer Zeit geht die Bevölkerungszahl zurück: Es werden keine Mädchen mehr geboren.

Der Berichterstatter selbst lebt nicht . . . → Mehr dazu: “Canyons” von Ady Henry Kiss

“Atomgewicht 500″ von Hans Dominik

Sicher ein alter Schinken, aber als Zeitzugnis über die frühe deutsche Science Fiction Szene von Bedeutung.
Einen Klappentext weist das Buch, das erstmals 1934 erschien nicht auf. Das Bild zeigt eine neuere Ausgabe, die leider auch schon vergriffen ist. Über den Autor und den Verlag hinaus gehende Informationen sind dem Buch nicht zu entnehmen.

Inhalt: Die Geschichte spielt in den USA in einer fiktiven Realität um 1920. Die verfeindeten Chemieunternehmen Dupont Company und United Chemical versuchen mithilfe großer Temperaturen und hoher Drücke ein neues radioaktives Element herzustellen. . . . → Mehr dazu: “Atomgewicht 500″ von Hans Dominik